Podiumsdiskussion

„Regain civic space – wie können wir Freiräume bewahren oder zurück bekommen?“

ist das Thema der Live-Diskussion, die

 am 27. Mai 2020von18 – 19.30 Uhr statt fand. In dem Video können Sie die Diskussion noch einmal ansehen.

Weltweit ist die Zivilgesellschaft zunehmenden Einschränkungen ausgesetzt. Gleichzeitig brauchen wir engagierte Akteure, um eine sozial-ökologisch verträgliche Transformation zu erlangen. Bei der Live-Diskussion sprechen wir mit Vertreter*innen aus Staat und Zivilgesellschaft, wie zivilgesellschaftliche Akteure agieren können und welche Strategien die „Richtigen“ sind, um Freiräume zu bewahren und eine Transformation zu erlangen. 

Mit dabei sind:

Ferda Ataman, Neue deutsche Medienmacher*innen

Ferda Ataman, Jahrgang 1979, ist Journalistin, Mitgründerin der Neuen deutschen Medienmacher*innen und Sprecherin der Neuen Deutschen Organisationen, einem Netzwerk von mehr als 100 Initiativen, die sich bundesweit für Vielfalt und gleichberechtigte Teilhabe einsetzen.
Ferda Ataman ©Andreas Labes

Johannes Bayer, Sea-Watch

Johannes Bayer ist derzeit Vorsitzender des Vereins Sea-Watch e.V.. Er ist Ingenieur für Schiffbau und Meerestechnik und arbeitet seit 2015 bei Sea-Watch. In den Anfängen des Projektes unterstützte er die Mission auf dem Mittelmeer vor allem durch seine technische Expertise. Als Einsatzleiter diverser Rettungsmissionen konnte er miterleben, was es bedeutet, Menschen vor dem Ertrinken zu retten.

Johannes Bayer

Klaus Wardenbach, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Klaus Wardenbach arbeitet seit Mai 2005 beim BMZ, aktuell im Referat für „Grundsatzfragen der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft“.

Klaus Wardenbach

Werner Rätz, Attac

Werner Rätz gehört zu den Initiator*innen von Attac Deutschland. Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Philosophie und Geschichte schlug er einen Weg ein, der ihn bis heute in der Bewegung für Frieden und Internationalismus einbezieht. Derzeit arbeitet er an der Informationsstelle für Lateinamerika (ila) in Bonn und hat sich auch bei der Interventionistischen Linken als Unterstützer der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens engagiert.

Werner Rätz

Moderation: Monika Hoegen, Journalistin

Monika Hoegen, Journalistin und Kommunikationsexpertin mit langjähriger Erfahrung in der internationalen Szene, schreibt auf ihre Webseite „Kommunikation ist ein unverzichtbarer Teil der menschlichen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung“. Sie unterstützt die Gestaltung und Kommunikation von Projekten, Veranstaltungen, Workshops und Diskussionen sowie deren Veröffentlichung mit einer großen Bandbreite von Multimedia-Tools.

Monika Hoegen

 

Im Anschluss laden wir alle herzlich ein, Fragen zu stellen und Anmerkungen einzubringen. 

Das Gespräch findet mit dem Programm für Videokonferenzen „Zoom“ statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. 

Die Diskussion wird aufgezeichnet und kann im Nachgang auf dieser Seite bis zum Ende der Konferenz am 19.06.2020 angeschaut werden.